Welternährungsgipfel in Rom vom 16. bis 18. November 2009
Warning: strip_tags() expects parameter 1 to be string, array given in /home/lamerced/public_html/wp-includes/formatting.php on line 664
Mitteilung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) organisiert vom 16. bis 18. November 2009 in Rom einen Welternährungsgipfel. Angesichts der zunehmenden Ernährungsunsicherheit in der Welt möchte der Gipfel konkrete Antworten im Kampf gegen diese Bedrohung liefern, die einen Sechstel der Weltbevölkerung betrifft. Die Schweizer Delegation wird von Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), geleitet.
Die Ernährungsunsicherheit ist eine enorme Herausforderung für die Menschheit. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Verschärfung des Klimawandels führten die Turbulenzen in den Agrar- und Energiemärkten in den vergangenen drei Jahren dazu, dass immer mehr Menschen Hunger leiden. 2009 sind eine Milliarde Menschen davon betroffen. Die internationale Gemeinschaft hat den Ernst der Lage und die Notwendigkeit eines kohärenten und koordinierten Handelns erkannt.
Der Gipfel soll die Schaffung eines kohärenteren Steuerungssystems zur Bewältigung der globalen Ernährungssicherheit fördern, substanzielle Investitionen in die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung mobilisieren sowie die Herausforderung, die der Klimawandel für die Ernährungssicherheit darstellt, proaktiv meistern.
Die Schweizer Delegation wird sich für die Stärkung eines Steuerungssystems einsetzen, das alle betroffenen Parteien mit einschliesst, namentlich die Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft. Sie wird die Notwendigkeit einer besseren Koordination der Aktionen hervorheben und sich dabei auf die Umsetzung des Rechts auf Ernährung berufen. Sie wird sich für eine nachhaltige Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und Produktivität unter Berücksichtigung des Schutzes und der Erhaltung der natürlichen Ressourcen stark machen. Daneben wird sie für eine Erhöhung der Investitionen in die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung, insbesondere mit Hilfe von innovativen Lösungen wie Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft, eintreten.
Ähnliche Beiträge:
- Global Food Security – und die Rolle der Schweiz
- Ministerkonferenz der WTO in Genf
- Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen 2004-2009: Entwicklungen und Herausforderungen
- Bundesrat beantragt Genehmigung des EU-Abkommens über Zollerleichterungen und Zollsicherheit
- Schweiz nimmt aus humanitären Gründen einen Guantánamo-Häftling auf
