WEKO stellt Untersuchung im Bereich Import von Bier ein

Beitrag drucken Beitrag drucken | iusadvice | 30. Juni 2010

Mitteilung der Wettbewerbskommission

In ihrer Untersuchung kommt die WEKO zum Schluss, dass Parallelimporte bestimmter Biermarken von Anheuser-Busch Inbev (z. B. Stella Artois) und Grupo Modelo (z. B. Corona Extra) möglich sind und stattfinden. Deshalb wird der schweizerische Markt für die entsprechenden Biermarken nicht abgeschottet. 

Die zwei Brauerei-Gruppen Anheuser-Busch Inbev und Grupo Modelo haben für den exklusiven Vertrieb bestimmter Biermarken in der Schweiz die Feldschlösschen Getränke AG beauftragt. Die Anhaltspunkte, dass Parallelimporte der entsprechenden Biermarken verhindert werden, haben sich in der Untersuchung nicht bestätigt.

Die WEKO hatte die Untersuchung aufgrund einer Anzeige der Ausländischen Biere AG eröffnet. Die Ausländische Biere AG war vor der Feldschlösschen Getränke AG das Exklusivimportunternehmen der entsprechenden Biermarken von Anheuser-Busch Inbev und Grupo Modelo.

Mit diesem Entscheid bekräftigt die WEKO ihre Praxis im Fall Gaba («Elmex-Fall»).

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