Telekommunikation: Schutz für Konsumenten wird verstärkt
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Mitteilung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Der Bundesrat hat am 4. November 2009 die Anpassung der Ausführungsverordnungen zum Fernmeldegesetz (FMG) verabschiedet. Diese Änderungen bewirken unter anderem, dass die Konsumentinnen und Konsumenten besser geschützt und informiert werden, wenn sie ihr Mobiltelefon im Ausland verwenden oder Mehrwertdienste konsumieren. Die Konsumenteninformation im Bereich der Mobiltelefonie wird durch die Änderungen in der Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) verstärkt. So müssen einem Kunden, der sein Mobiltelefon im Ausland verwendet (internationales Roaming), ab 1. Juli 2010 die maximal anfallenden Kosten eines Anrufs mitgeteilt werden, zum Beispiel per SMS (Art. 10a FDV). Mit dieser Neuerung nähert sich die Schweiz den 2008 und 2009 von der Europäischen Union getroffenen Massnahmen an. Ausserdem muss künftig bei jeder Rechnungsstellung oder — für Prepaid-Lösungen — bei jedem Aufladen auf die Existenz der Schlichtungsstelle Telekommunikation (ombudscom) hingewiesen werden (Art. 47 Abs. 3 FDV).
Abonnemente per SMS und Mehrwertdienste
Standorte der öffentlichen Sprechstellen
Im Bereich der Grundversorgung können die Gemeinden künftig auf das Recht auf mindestens eine öffentliche Sprechstelle auf ihrem Gebiet verzichten (Art. 20 Abs. 1 FDV). Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) konsultiert jeweils die Gemeinden bei der Festlegung der Standorte der öffentlichen Sprechstellen.
Neue Verwendung der von SWITCH erzielten Gewinne
Die Einnahmenüberschüsse, die SWITCH bei ihrer Tätigkeit der Zuteilung und Verwaltung von Internet-Domainnamen erzielt, können in Zukunft auch für die Finanzierung von Aufgaben oder Projekten von öffentlichem Interesse im Rahmen der Verwaltung des Domain-Namen-Systems eingesetzt werden (Art. 14cter der Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich, AEFV). Das BAKOM kann künftig einen Teil des Überschusses beispielsweise zur Finanzierung von internationalen Aufgaben oder Projekten im Bereich der Domain-Namen (DNS), namentlich zugunsten von Entwicklungsländern, verwenden.
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