Arbeitsbedingungen der Telecombranche

Beitrag drucken Beitrag drucken | iusadvice | 12. November 2009

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Mitteilung des Bundesamts für Kommunikation

Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat zum zweiten Mal eine Erhebung der Arbeitsbedingungen in der Telecombranche durchgeführt. Dank der hohen Qualität der Daten liegen aussagekräftige Resultate vor. Diese ermöglichen es den Fernmeldedienstanbietern, ihre Arbeitsbedingungen zu messen und mit jenen der Branche zu vergleichen. Die Anbieter von Fernmeldediensten müssen die arbeitsrechtlichen Vorschriften einhalten und die Arbeitsbedingungen der Branche gewährleisten. Damit soll sichergestellt werden, dass Marktteilnehmer keinen Wettbewerbsvorteil durch schlechtere Arbeitsbedingungen erlangen können. Mit der Branchenstudie hat das BAKOM eine wichtige Grundlage geschaffen, um den Arbeitsmarkt der Fernmeldedienstanbieter einschätzen und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beurteilen zu können.

Das BAKOM hat zu diesem Zweck eine umfangreiche Datenbasis von hoher Qualität zusammengestellt. Die zentralen Aspekte sind, wie schon in der letzten Studie, der Lohn, die Arbeitszeit und die Ferien. Die Wochenarbeitszeit und der Ferienanspruch in der Telecombranche liegen im Mittel bei 40 Stunden beziehungsweise bei 5 Wochen. Die Analyse des Lohnes war wesentlich komplexer, weil zwischen zahlreichen Stellenprofilen unterschieden werden muss. Insgesamt ist im branchenübergreifenden Vergleich der Verdienst in der Telecombranche sehr gut.

Bereits im Jahr 2004 hatte das BAKOM erste Daten zu den Arbeitsbedingungen von 18 Telecomfirmen erhoben. Im Vergleich dazu hat es dieses Mal Daten von nicht weniger als 43 Unternehmen analysiert. Dadurch, und dank den qualitativ besseren Daten einerseits sowie der Überarbeitung der Lohngleichungen andererseits, konnten im Vergleich zur ersten Studie präzisere Resultate erzielt werden.

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